Kollateralschäden der Trans-Ideologie

Ein packendes Interview, das nicht in den öffentlich-rechtlichen Sendern, weder in Deutschland, noch in Frankreich (wo die ÖR-Sender aus Steuermitteln finanziert werden) laufen wird.

Der Youtube-Channel „Femelliste“ der beiden transkritischen Aktivistinnen Marguerite Stern und Dora Moutot, die ich hier bereits vorgestellt habe, bietet eine sehr interessante Auswahl an Gesprächen und Interviews zum Thema Transgenderismus und Transidentität.

Die Interviews, die in einer sehr ruhigen Atmosphäre und ohne Unterbrechung des Gesprächspartners stattfinden, laufen ab wie weiland bei Günter Gaus, bei denen man nur den Interviewgast sieht aber nicht die Fragestellerin (hier glaube ich an der Stimme Dora Moutot zu erkennen).

Der Interviewgast, der sich Lithès nennt, erzählt eine Geschichte, die eigentlich kaum zu fassen ist, nämlich wie er sich in eine sehr schöne Frau verliebt und erst nach einer eineinhalbjährigen Beziehung begriffen hat, dass es sich dabei um eine Transfrau, also einen umoperierten  Mann gehandelt hat.

Er war beim anderen Geschlecht nicht unerfahren und die zahlreichen erforderlichen Operationen waren so gut ausgeführt, dass ihm nichts aufgefallen ist. Nur durch verschiedene Ungereimheiten in ihrem Verhalten und kleinen wachsenden Zweifeln ist Lithès seiner Geliebten auf die Spur gekommen und hat darüber ein Buch geschrieben (Titel: „Lucie au troisième degré“).

Ein wirklich irre Geschichte, die er sehr eloquent und reflektiert erzählt und sehr ruhig (trotz seiner traurigen Augen) auf die gestellten Fragen antwortet.

Eine Ruhe, die nur oberflächlich gewesen sein kann, denn Lithès hat sich kurz nach Veröffentlichung des Videos das Leben genommen.

Das Video wurde dann kurzzeitig heruntergenommen und erst als Lithès‘ Familie ihr Einverständnis erteilt hatte, kann dieses unerhörte Dokument wieder der Öffentlichkeit dargeboten werden.

Ich stehe noch unter dem Eindruck des Gesehenen. Ich habe grundsätzlich kein Problem mit Transpersonen und respektiere ihre Lebensweise, auch wenn ich mich nicht zwingen lassen werde, biologische Tatsachen, die durch Chromosomen festgelegt werden, zu leugnen.

Für mich ist das Verhalten von „Lucie“ allerdings eine emotionale, psychische und auch physische Vergewaltigung des ahnungslosen Mannes. Als ich mir bei Anschauen des Videos den Titel für diesen Artikel überlegt habe, wusste ich noch nicht, dass Lithès am Schluss genau diese Worte wählen würde.

Leider sind die Untertitel bisher nur auf Französisch verfügbar. Englisch wird vielleicht bald dazukommen.

Ein sehr krasses Interview und das interessanteste Gespräch, das ich seit langer Zeit gesehen habe.

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