30 Jahre „Nevermind“

Jeden Tag ein neuer kleiner Schock und ein Schritt näher zur letzten Ruhestätte: eines der generationenprägenden Alben meiner Jugend, „Nevermind“ von Nirvana, hat 30 Jahre auf dem Buckel!

Ein Zeitraum, der aus meiner damaligen Perspektive unvorstellbar weit entfernt war, damals, als „Smells Like Teen Spirit“ wie eine Bombe einschlug und die schon ein paar Jahre im Schatten vor sich hindümpelnde Grunge-Szene zu einer prägenden Musikrichtung der ersten Hälfte der 90er Jahre wurde und in seiner Folge andere Bands wie „Pearl Jam“ oder „Soundgarden“ ins Rampenlicht katapultiert wurden.

Aus einer Artikelserie von „Le Monde“ habe ich dieses schöne Video:

Am 1. Dezember 1989, Deutschland war mit dem unmittelbar zuvor erfolgten Mauerfall beschäftigt, trat eine unbekannte Band aus Seattle in einem kleinen Jugendclub in Issy-les-Moulineaux, außerhalb von Paris auf. So unbekannt, dass sie auf dem Videoband als „NIVARNA“ kreditiert wurde; damals sogar noch ohne Dave Grohl am Schlagzeug.

Die Soundqualität auf dem Band ist grottig, aber man kann die Energie des jungen und ehrgeizigen Kurt Cobain spüren und wenn ich mir das Konzert ansehe, kann ich mich gut daran erinnern, warum mich damals als 15-jähriger dieser neue Sound nach den musikmäßig eher schmalzigen 80ern so stark geflasht hatte.

Schade nur, dass zum Zeitpunkt der Aufnahme Kurt Cobain gerade einmal noch viereinhalb Jahre zu leben hatte.

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