So geht Abenteuer! Eine Anleitung in 24 Schritten.

Ein schöner Text mit guten Anregungen.

Der reisende Reporter

Ausgehend von La Paz in Bolivien wollte ich auf den Chacaltaya. Es schien mir ein recht einfach zu besteigender Berg über 5000 m zu sein, also eine gute Möglichkeit, einen neuen Höhenrekord aufzustellen, ohne Gletscherspalten überwinden und Yetis bekämpfen zu müssen.

Da in dieser Gegend niemand wohnt, gibt es keinen Linienbusverkehr wie fast überall sonstwo in Bolivien. Ich ging also zu einer der vielen Reiseagenturen, die in La Paz alle das gleiche anbieten: Salzsee in Uyuni, mit dem Fahrrad die „Todesstraße“ hinab, Tagesausflug nach Tiwanaku und auch einen Ausflug zum Chacaltaya. Letzteres gibt es nur gebündelt mit einem anschließenden Besuch des Valle de la Luna, in dem ich bereits einen halben Tag zugebracht hatte. Die Kombitour kostet 100 Bolivianos, etwa 15 Euro und damit eigentlich nicht viel. Ich brauchte aber nur den Bus am Morgen zum Chacaltaya, würde dort die Tour verlassen und entweder die 25 km zurück nach…

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7 Antworten zu So geht Abenteuer! Eine Anleitung in 24 Schritten.

  1. Andreas Moser schreibt:

    Vielen Dank fürs Teilen!
    Und wie ich geschrieben habe: Es muss ja nicht gleich das Hochgebirge sein.

    • benwaylab.com schreibt:

      Ja, in der Tat. Einen 5000er zu besteigen steht jetzt nicht unbedigt auf meiner Top-10-Prioritätenliste, aber der Tip einfach mal 30 km rauszufahren und dann zurückzulaufen ist super. Werde ich bei nächster Gelegenheit mal ausprobieren.

      • Andreas Moser schreibt:

        Wenn die Wohnung in La Paz schon auf 3600 m liegt, sind solche Höhenrekorde zugegebenermaßen auch etwas einfacher. 😉

        Ich bin schon gespannt auf Deinen Bericht!
        Und ich freue mich schon wieder auf Europa und auf mehr dieser Mini-Abenteuer anstatt ständig um die Welt zu reisen.

      • benwaylab.com schreibt:

        Das ist ja Ding! Du kommst zurück nach Europa? Was wirst Du machen? Wieder eine Kanzlei eröffnen?

      • Andreas Moser schreibt:

        Oh nein, das wäre zu viel Streß, wenn wieder ständig das Telefon klingelt und man jeden Tag Termine und Fristen hat. Das kann ich mir nicht mehr vorstellen, höchstens im Teilzeitnebenberuf.

        Es gibt eine Menge Gründe für die Rückkehr nach Europa, und ich werde demnächst einen ausführlichen Artikel darüber schreiben.
        Ein Grund ist, dass mir Europa fehlt, insbesondere Osteuropa. Mir fehlt ein bißchen die kulturelle Diversität, die ich habe, wenn ich Litauen nach Italien und dann nach Rumänien und von dort nach Schottland reise. In Südamerika gibt es zwar auch Unterschiede, aber bei weitem nicht so große (landschaftlich ja, aber kulturell, sprachlich, religiös, selbst politisch ändert sich von Land zu Land bei weitem nicht so viel wie in Europa).

        Ich habe vor, Europa besser kennenzulernen, vor allem mehr zu wandern, vielleicht eine Wanderung durch ganz Europa. Außerdem, und ich weiß nicht, ob ich das alles unter einen Hut bringe, zieht es mich wieder zurück an die Universität und ich möchte wieder studieren, wenn auch in Teilzeit und/oder im Fernstudium.

      • benwaylab.com schreibt:

        Kann ich verstehen. Du warst ja auch jahrelang unterwegs gewesen. Osteuropa finde ich auch sehr interessant. Kehrst Du dann wieder nach Bayern zurück?

      • Andreas Moser schreibt:

        Ich werde wohl nur ein paar Wochen bei meinen Eltern in Amberg bzw. Ammerthal bleiben. Aber wenn ich mir danach eine eigene Bleibe suchen muss, sprechen schon finanzielle Gründe für eine Basis in Osteuropa. Ich habe mich die letzten Jahre so daran gewöhnt, mit wenig Geld gut zu leben, dass ich mir nicht sicher bin, ob ich mir ein Leben in Deutschland leisten könnte bzw. so viel arbeiten wollte.

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